Was macht einen wirklich guten Burger aus? Klar, die Qualität der verwendeten Zutaten muss stimmen. Die Zubereitung ist dann nicht so schwierig. Easy peasy, also. Doch so einfach ist es nicht. Als Erstes muss für einen schmackhaften, saftigen Burger das Fleisch-Fett-Verhältnis stimmen. Ideal liegt es bei 80:20.

Dann braucht man ein gut gelagertes Fleisch mit viel Geschmack. Welche Stücke vom Rind man bevorzugt, ist weniger wichtig. Fragen Sie Ihren Metzger nach Abschnitten vom Rib Eye oder Short Ribs, Filet-Endstücke oder Huft. Aber auch vom Hals oder der Flanke. Bitten Sie ihn zudem, das Fleisch zweimal durch die gröbste Scheibe des Fleischwolfs zu lassen. Kaufen Sie auf keinen Fall vorgehacktes Fleisch.

Wer seinen Burger rosa gebraten mag, sollte ein Fett mit einem tiefen Schmelzpunkt verwenden. Sonst bleibt das Fett hart und zäh und macht sich sich im Gaumen und an den Zähnen unangenehm bemerkbar. Dazu eignet sich besonders gut Rindsmark, das unter das Fleisch gemischt wird. Es schmilzt bei geringer Wärme und verleiht dem Fleisch beim Braten die gewünschte Textur und Saftigkeit. Zudem verstärkt es ganz grossartig den Fleischgeschmack. Dafür lassen Sie sich vom Metzger längere Knochenstücke geben, die er für Sie längs aufspaltet. Zuhause lösen sie dann einfach das Mark aus den Knochen.

Je nachdem wieviel Rindsmark sie verwenden, sollten Sie beachten, dass die Fleischabschnitte bereits einen gewissen Fettanteil haben. Wenn diese zum Beispiel 10 % haben, rechnen Sie mit zusätzlichen 10 % Mark. Wenn das Fleischstück von einem mageren Teil wie Huft stammt, dann brauchen Sie es die vollen 20% Fett.